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EAGLE Support (Deutsch) Re: 3D Daten in Eagle generieren
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Re: 3D Daten in Eagle generieren

Former Member
Former Member over 14 years ago

Am 19.07.2011 15:13, schrieb Karl Lambauer:

Also falls das den CAD-Soft Managern kein Grund ist mal etwas in diese

Richtung zu unternehmen, haben sie es selbst zu verantworten,

dass User/Unternehmer wie ich, welche z.B. in den nächsten Monaten>10

Lizenzen einer Layoutsoftware benötigen,

den Umstieg auf eine andere Software in erwägung ziehen...

 

Tja, es ist tatsaechlich leider so, dass die Entwicklung von EAGLE doch

SEHR langsam vonstatten geht - frueher war das Programm ziemlich

innovativ und modern, jetzt hinkt es ALLEN ernsthaften Konkurrenten im

Funktionsumfang um VIELE Jahre hinterher. Es gibt fuer mich allerdings

folgende Gruende, nicht schon laengst auf ein anderes Programm

umgestiegen zu sein:

  1. Mit der unglaublich praktischen Kommandozeile (und anderen

     Kleinigkeiten) ist es DEUTLICH effizienter in der Erstellung von

     Schaltplaenen als JEDES andere Programm, das ich mir JEMALS

     angesehen habe. Und auch Studenten, die nur kurz bei uns sind,

     koennen sich halbwegs schnell einarbeiten. Wer das z.B. mit

     Altium Designer versucht, erleidet Schiffbruch.

  2. Es ist recht gut programmierbar, und damit koennen Funktionen

     eingebaut werden, die man in anderen Programmen NIE bekaeme

     (z.B. Komplettdokumentationen). Leider sind das nur EXTERNE

     Funktionen - man kann z.B. nicht die Maus abfragen oder andere

     Sachen. Aber trotzdem erhaelt man - wenn auch mit eigener Muehe -

     ein System, das besser an eigene Beduerfnisse zugeschnitten ist

     als andere Systeme.

  3. Die Bildschirmdarstellung von Platinen ist VIEL besser als bei

     anderen Programmen. Zwar relativ langsam, aber uebersichtlich

     und klar. Man kann problemlos mehrere Layer einblenden, ohne dass

     man die Uebersicht verliert. Das geht leider NICHT mit den

     Standardfarben, sondern man muss ziemlich viel tunen, bis man

     auf gute Ergebnisse kommt.

  4. Die Bibliotheken, die ich dafuer aufgebaut habe, waren insgesamt

     mehr als ein Mannjahr Arbeit. Diese Arbeit muesste ich bei einem

     Umstieg auf andere Software NOCHMAL investieren, denn auch die

     Bibliotheken anderer Programme sind Mist (haben aber wenigstens

     3D-Modelle und andere Vorteile).

 

Mit anderen Worten: Wenn man ein Programm sucht, das viel KANN, und wenn

man diese vielen Funktionen auch wirklich BRAUCHT, kauft man am besten

was anderes als EAGLE. Wenn man ein Programm mit limitierter

Funktionalitaet sucht, das man aber effizient bedienen und das sich der

eigenen Arbeitsweise anpassen kann, kauft man EAGLE.

 

Jedes Mal, wenn ich aus Kompatibilitaetsgruenden mit USA den Altium

Designer benutzen muss, kriege ich bedienungstechnisch die KRISE, bin

aber gleichzeitig NEIDISCH, was man damit so alles machen kann, wenn man

es nur bedienen koennte...

 

Andreas Weidner

 

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  • Former Member
    Former Member over 14 years ago

    Hallo

     

    Wir sind immer den umgekehrten Weg gegangen und hatten aus Designgründen

    oder wegen anderer mechanischer Vorgaben erstmal ein Gehäuse und haben

    dann die Platine so gemacht dass sie reinpasst. Aber wie auch immer,

    wenn EAGLE das kann wirds kein Nachteil sein.

     

    Viel mehr vermisse ich allerdings andere Dinge, statt dieser kruden

    SCR/ULP eine vernünftige Scriptsprache mit der man auch wirklich alles

    abfragen und steuern kann, hierarchische Schaltpläne, frei definierbares

    User-Interface zB. für mehrere auf Knopfdruck auswählbare Grid- und

    Layeranzeigen, einen Autorouter den man besser konfigurieren kann damit

    das Layout am Ende auch brauchbar aussieht, dass sich beim manuellen

    Routen die Leiterbahnbreiten und Viagrößen automatisch je nach Signal

    oder Netzklasse einstellen, und so Kleinigkeiten wie schlitzförmige

    Via-Kontake (oder geht das irgendwie?), usw. usw.

     

    Jedenfalls kann ich bestätigen dass sich seit Jahren nicht viel tut. Es

    gibt zwar bei jeder neuen Version einen langen Readme-File aber das

    meiste davon sind Bug-Fixes und minimalste Verbesserungen.

     

    Andreas

     

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  • Former Member
    Former Member over 14 years ago in reply to Former Member

    Am 21.07.2011 12:34 schrieb Andreas Bauer:

     

    Wir sind immer den umgekehrten Weg gegangen und hatten aus Designgründen

    oder wegen anderer mechanischer Vorgaben erstmal ein Gehäuse und haben

    dann die Platine so gemacht dass sie reinpasst.

     

    Ist das nicht der übliche Weg? Die Mechanikkontur liegt dann als STEP

    oder DXF vor, ausserdem gibt's meist eine Sperrflächenzeichnung mit den

    Höhenbeschränkungen für die Bauteile (die man sich auch auf einen Layer

    packt) und irgendwelche Fiducials als Hinweis darauf, wo Stecker,

    Schraublöcher, LEDs, Keypads etc hinkommen

     

     

    Patrick

     

     

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Reply
  • Former Member
    Former Member over 14 years ago in reply to Former Member

    Am 21.07.2011 12:34 schrieb Andreas Bauer:

     

    Wir sind immer den umgekehrten Weg gegangen und hatten aus Designgründen

    oder wegen anderer mechanischer Vorgaben erstmal ein Gehäuse und haben

    dann die Platine so gemacht dass sie reinpasst.

     

    Ist das nicht der übliche Weg? Die Mechanikkontur liegt dann als STEP

    oder DXF vor, ausserdem gibt's meist eine Sperrflächenzeichnung mit den

    Höhenbeschränkungen für die Bauteile (die man sich auch auf einen Layer

    packt) und irgendwelche Fiducials als Hinweis darauf, wo Stecker,

    Schraublöcher, LEDs, Keypads etc hinkommen

     

     

    Patrick

     

     

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  • Former Member
    Former Member over 14 years ago in reply to Former Member

    Am 21.07.2011 18:41, schrieb Patrick Schaefer:

    Am 21.07.2011 12:34 schrieb Andreas Bauer:

     

    >> Wir sind immer den umgekehrten Weg gegangen und hatten aus Designgründen

    >> oder wegen anderer mechanischer Vorgaben erstmal ein Gehäuse und haben

    >> dann die Platine so gemacht dass sie reinpasst.

     

    Ist das nicht der übliche Weg? Die Mechanikkontur liegt dann als STEP

    oder DXF vor, ausserdem

     

    Ja, allerdings.  So läuft das i.d.R. auch bei mir und mit den

    (schändlicherweise externen) dxf2scr bzw. Power Tools geht das ja auch

    passabel.

     

    Solange fast alle LP quasi 2D-Dinge sind (hat hier wer schon MIDs

    gemacht?),  würde ich mir aber nicht wünschen,  dass Eagle zum vollen

    3D-CAD-System mutiert:  der daraus folgende enorme Zuwachs an

    Komplexität innerhalb des Programms und bei der Bedienung würde unsere

    tägliche Layoutarbeit sicher nicht vereinfachen oder gar beschleunigen,

      das ist einem Programm und typischen Aufgaben dieser Klasse einfach

    nicht angemessen.

     

    Was aber inzwischen wirklich dringend notwendig ist,  das wäre eine

    brauchbarer und in Eagle integrierter 3D-Export !  Das ist für die

    nachfolgende Mechanikentwicklung und Dokumentations wichtig.

     

    Dabei würde hier 2,5D durchaus für die meisten Fälle ausreichen,  also

    eine schlichte Höheninformation zur prismatischen Extrusion jedes

    Zeichnungselements,  ähnlich dem Ansatz Eagle3D von matwei.de . Die

    müssten aber von vornherein schon in den Bibliotheken mit integriert

    sein und von Eagle ins Layout mitgenommen werden.  Wahrscheinlich

    müssten auch die Ursprünge dann 3D geführt werden,  damit die Teile

    jeweils auf den richtigen Layerhöhen sitzen.  Der Lagenaufbau ist ja

    schon definiert.  Und dann eine schlichte STEP-Exportfunktion (und

    DXF-/STEP-Importfunktion) im Boardeditor integriert.  Das wär schon das

    Meiste,  das könnten die Cadsoft-Leute doch sicherlich schaffen und

    damit könnten wir wohl auch leben.  Für die Layoutarbeit an sich ist mir

    2D voll ausreichend.

     

    Liebe Grüße,  Hans

     

     

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