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Bestückungsdruck auf Pads aussparen

e14 Contributor
e14 Contributor over 13 years ago

Hallo,

 

ich weiß dass man mit tDoku und tPlace den Bestückungsdruck in der Bib so

aufteilen sollte, dass man bei reinem tPlace und tNames Ausdruck keine Pads

bemalt.

 

Dies habe ich in meinem Bibs bisher nicht so gemacht...

Beim Fertigen bei PCB-Pool und anderen hatte ich jedoch nie Probleme damit,

da die Fertiger den Druck entsprechend maskiert haben.

 

Wenn ich nun meine eigenen Gerber Files erzeugen muss gelingt mir das

jedoch nicht und der Fertiger beschwertsich darüber und würde die Pads

mit bedrucken!!!

 

Gibt es eine Lösung den Bestückungsdruck sinnvoll zu maskieren, ohne die

ganzen Libs umzustellen?

 

--

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Parents
  • e14 Contributor
    e14 Contributor over 13 years ago

    Am 15.02.2013 15:30, schrieb cschoenig:

    Wenn ich nun meine eigenen Gerber Files erzeugen muss gelingt mir das

    jedoch nicht und der Fertiger beschwertsich darüber und würde die Pads

    mit bedrucken!!!

     

    Aus diesem und aehnlichen Gruenden empfehle ich, KEINE Gerber-Dateien

    selbst zu erzeugen, sondern nur Platinenfertiger zu verwenden, die

    EAGLE-Dateien direkt annehmen. Dann liegt die Verantwortung zur

    korrekten Gerberausgabe beim Fertiger, und man muss sich nicht mehr

    selbst drum kuemmern.

     

    Kann der Fertiger die Daten aus irgendeinem Grunde NICHT so aufbereiten

    wie noetig, beschaeftigt er an Stellen, wo's drauf ankommt, vermutlich

    Personen, die sich mit der Materie (oder ihrer Software) nicht

    auskennen. In diesem Fall sollte man der Fertiger wechseln.

     

    Braucht man irgendwelche Gerberdateien fuer spaetere Arbeiten oder

    fuer's Archiv, kann man von manchen Fertigern deren aus der EAGLE-Datei

    erzeugte Gerberdateien kostenlos zugeschickt bekommen.

     

    Gibt es eine Lösung den Bestückungsdruck sinnvoll zu maskieren, ohne die

    ganzen Libs umzustellen?

     

    Nein. Zumindest nicht ohne VIELE Tage harte Programmierarbeit zu

    investieren, um mittels ULP alle Gerberdaten selbst zu berechnen und bei

    Konflikten die entsprechenden Linien zu kuerzen. Ein Heidenaufwand.

     

    Andreas Weidner

     

     

     

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  • e14 Contributor
    e14 Contributor over 13 years ago in reply to e14 Contributor

     

    Gibt es eine Lösung den Bestückungsdruck sinnvoll zu maskieren, ohne die

    ganzen Libs umzustellen?

     

    Nein. Zumindest nicht ohne VIELE Tage harte Programmierarbeit zu

    investieren, um mittels ULP alle Gerberdaten selbst zu berechnen und bei

    Konflikten die entsprechenden Linien zu kuerzen. Ein Heidenaufwand.

     

    Stellt sich die Frage, ob das nicht von Seiten Cadsofts in den CAM

    Prozessor eingebaut werden kann? Müsste sich doch relativ leicht mit der

    Lötstoppmaske verrechnen lassen.

     

    Ich hatte das Problem auch schon bei diversen Fertigern (meistens Low-Cost).

     

    Markus

     

     

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  • e14 Contributor
    e14 Contributor over 13 years ago in reply to e14 Contributor

    Markus Rudolf schrieb:

     

    Gibt es eine Lösung den Bestückungsdruck sinnvoll zu maskieren, ohne die

    ganzen Libs umzustellen?

     

    Nein. Zumindest nicht ohne VIELE Tage harte Programmierarbeit zu

    investieren, um mittels ULP alle Gerberdaten selbst zu berechnen und bei

    Konflikten die entsprechenden Linien zu kuerzen. Ein Heidenaufwand.

     

    Stellt sich die Frage, ob das nicht von Seiten Cadsofts in den CAM

    Prozessor eingebaut werden kann? Müsste sich doch relativ leicht mit der

    Lötstoppmaske verrechnen lassen.

     

    Das wird schon seit vielen Jahren immer mal wieder diskutiert oder

    vorgeschlagen. Bislang wurde aber offensichtlich (wie bei vielen anderen

    Dingen) nichts in der Richtung gemacht.

     

    Ich hatte das Problem auch schon bei diversen Fertigern (meistens Low-Cost).

     

    Ich noch nie, und auch nicht bei durchaus günstigen Herstellern. Das

    Maskieren der Bedruckung mit der Lötstopmaske ist eigentlich absolut

    selbstverständliche gängige Praxis.

     

    Vielleicht hat CadSoft auch deswegen noch nichts gemacht - kein wirklich

    dringender Bedarf...

     

    Tilmann

     

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  • e14 Contributor
    e14 Contributor over 13 years ago in reply to e14 Contributor

    Am 19.02.2013 07:45, schrieb A. Zaffran:

    Warum ist eine umgebendes Rechteck größer als das Bauteil selbst?

     

    Moeglichkeit 1:

    Das Bauteil ist ein kleines SMD-Dings und soll VON HAND geloetet werden

    (das ist bei fast ALLEN unseren SMD-Bauteilen der Fall). Dazu MUESSEN

    die SMD-Anschluesse etwas ueber das Bauteil herausragen, um noch loeten

    zu koennen. Den Bestueckungsdruck AUF die SMDs zu drucken ist sinnlos,

    also muss er die SMDs EINSCHLIESSEN. Dadurch nimmt der Druck mehr Platz

    ein als das Bauteil selbst, und das muss auch so sein, wenn man

    ueberhaupt einen Bauteildruck haben moechte. Bild "smds.png": Oben der

    Toplayer mit "richtiger" Bauteilgroesse (alles OK), unten der

    zugehoerige Platinendruck (jeweils AUSSERHALB der BAUTEILE, was dazu

    fuehrt, dass bei dichter Bestueckung der Druck von Bauteil R1 die SMDs

    von R2 ueberlappen kann).

     

    Moeglichkeit 2:

    Der Platinendruck des Bauteils ist EXAKT so gross wie das Bauteil

    selbst, das Bauteil ist aber sehr gross und kragt ueber andere Bauteile

    herueber (wie z.B. ein Kuehlkoerper, der DIREKT auf der Platine nur

    wenig Platz einnimmt, aber in einer Hoehe von 3cm ploetzlich erheblich

    groesser wird, oder ein dicker liegender Elko, "unter" dessen weit von

    der Platine entfernten Rundungen sich noch weitere flache Bauteile

    befinden. Auch hier kann der Platinendruck des "erhabenen" Bauteils die

    SMDs oder Pads darunter liegender Bauteile ueberdecken. Bild "wired.png".

     

    Wie schon immer, mit ausmaskieren durch die Stopmaske.

     

    Ja eben. Das geht aber mit EAGLE nicht direkt, weil man dort den

    Platinendruck NICHT ausmaskieren kann. Der Platinenhersteller kann das

    aber sehr gut, und deshalb ist es sehr praktisch, wenn DER das macht.

     

    Beim erstellen des Package sollte der Anwender deshalb ja darauf

    achten, in wie weit es noch Sinn macht, Elemente im tPlace oder

    besser im tDocu zu zeichnen.

     

    Ja. Aber selbst wenn ein Bauteil ALLEIN sehr toll und schoen ist, kann

    es immer noch Probleme bei dichter Bestueckung geben (s.o.).

     

    Automatische Algorithmen? Sieht man ja was dabei raus kommt bei

    den Ziffern bezüglich der Stopmasken. :-\

     

    Wie bereits erwaehnt sind die Ziffern KEIN Problem, denn die KANN man ja

    bei EAGLE verschieben. Es geht hier darum, dass man bei EAGLE diverse

    Sachen NICHT verschieben kann, und bei denen ist es sehr praktisch, dass

    der Platinenhersteller die Maskierung uebernimmt.

     

    Kann aber vermieden werden, durch saubere Platzierung und

    Größeneinstellung der Texte.

     

    Nein, bei dichter Bestueckung koennen manchmal Ueberlappungen NICHT

    vermieden werden, ausser man erzeugt fuer genau dieses Projekt und genau

    diese Plazierung ein neues bauteil, aus dessen Platinendruck ein paar

    Sachen herausgenommen wurden.

     

    Wohlgemerkt:

      1. ALLES dem Platinenhersteller zu ueberlassen ist voelliger Unsinn,

         da kommt tatsaechlich nur Muell raus. Die Texte muessen natuerlich

         haendisch an vernuenftige Positionen geschoben werden.

      2. Den Platinenhersteller aber NICHTS machen zu lassen, weil man

         alles selbermachen moechte, ist aber ebenfalls nicht sinnvoll,

         weil EAGLE dazu keine einfachen Tools bietet, und das in ziemlich

         viel Arbeit ausarten wuerde.

     

    Andreas Weidner

     

     

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  • e14 Contributor
    e14 Contributor over 13 years ago in reply to e14 Contributor

    Am 19.02.2013 07:45, schrieb A. Zaffran:

    Warum ist eine umgebendes Rechteck größer als das Bauteil selbst?

     

    Moeglichkeit 1:

    Das Bauteil ist ein kleines SMD-Dings und soll VON HAND geloetet werden

    (das ist bei fast ALLEN unseren SMD-Bauteilen der Fall). Dazu MUESSEN

    die SMD-Anschluesse etwas ueber das Bauteil herausragen, um noch loeten

    zu koennen. Den Bestueckungsdruck AUF die SMDs zu drucken ist sinnlos,

    also muss er die SMDs EINSCHLIESSEN. Dadurch nimmt der Druck mehr Platz

    ein als das Bauteil selbst, und das muss auch so sein, wenn man

    ueberhaupt einen Bauteildruck haben moechte. Bild "smds.png": Oben der

    Toplayer mit "richtiger" Bauteilgroesse (alles OK), unten der

    zugehoerige Platinendruck (jeweils AUSSERHALB der BAUTEILE, was dazu

    fuehrt, dass bei dichter Bestueckung der Druck von Bauteil R1 die SMDs

    von R2 ueberlappen kann).

     

    Moeglichkeit 2:

    Der Platinendruck des Bauteils ist EXAKT so gross wie das Bauteil

    selbst, das Bauteil ist aber sehr gross und kragt ueber andere Bauteile

    herueber (wie z.B. ein Kuehlkoerper, der DIREKT auf der Platine nur

    wenig Platz einnimmt, aber in einer Hoehe von 3cm ploetzlich erheblich

    groesser wird, oder ein dicker liegender Elko, "unter" dessen weit von

    der Platine entfernten Rundungen sich noch weitere flache Bauteile

    befinden. Auch hier kann der Platinendruck des "erhabenen" Bauteils die

    SMDs oder Pads darunter liegender Bauteile ueberdecken. Bild "wired.png".

     

    Wie schon immer, mit ausmaskieren durch die Stopmaske.

     

    Ja eben. Das geht aber mit EAGLE nicht direkt, weil man dort den

    Platinendruck NICHT ausmaskieren kann. Der Platinenhersteller kann das

    aber sehr gut, und deshalb ist es sehr praktisch, wenn DER das macht.

     

    Beim erstellen des Package sollte der Anwender deshalb ja darauf

    achten, in wie weit es noch Sinn macht, Elemente im tPlace oder

    besser im tDocu zu zeichnen.

     

    Ja. Aber selbst wenn ein Bauteil ALLEIN sehr toll und schoen ist, kann

    es immer noch Probleme bei dichter Bestueckung geben (s.o.).

     

    Automatische Algorithmen? Sieht man ja was dabei raus kommt bei

    den Ziffern bezüglich der Stopmasken. :-\

     

    Wie bereits erwaehnt sind die Ziffern KEIN Problem, denn die KANN man ja

    bei EAGLE verschieben. Es geht hier darum, dass man bei EAGLE diverse

    Sachen NICHT verschieben kann, und bei denen ist es sehr praktisch, dass

    der Platinenhersteller die Maskierung uebernimmt.

     

    Kann aber vermieden werden, durch saubere Platzierung und

    Größeneinstellung der Texte.

     

    Nein, bei dichter Bestueckung koennen manchmal Ueberlappungen NICHT

    vermieden werden, ausser man erzeugt fuer genau dieses Projekt und genau

    diese Plazierung ein neues bauteil, aus dessen Platinendruck ein paar

    Sachen herausgenommen wurden.

     

    Wohlgemerkt:

      1. ALLES dem Platinenhersteller zu ueberlassen ist voelliger Unsinn,

         da kommt tatsaechlich nur Muell raus. Die Texte muessen natuerlich

         haendisch an vernuenftige Positionen geschoben werden.

      2. Den Platinenhersteller aber NICHTS machen zu lassen, weil man

         alles selbermachen moechte, ist aber ebenfalls nicht sinnvoll,

         weil EAGLE dazu keine einfachen Tools bietet, und das in ziemlich

         viel Arbeit ausarten wuerde.

     

    Andreas Weidner

     

     

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