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EAGLE Support (Deutsch) Bestückungsdruck auf Pads aussparen
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Bestückungsdruck auf Pads aussparen

e14 Contributor
e14 Contributor over 13 years ago

Hallo,

 

ich weiß dass man mit tDoku und tPlace den Bestückungsdruck in der Bib so

aufteilen sollte, dass man bei reinem tPlace und tNames Ausdruck keine Pads

bemalt.

 

Dies habe ich in meinem Bibs bisher nicht so gemacht...

Beim Fertigen bei PCB-Pool und anderen hatte ich jedoch nie Probleme damit,

da die Fertiger den Druck entsprechend maskiert haben.

 

Wenn ich nun meine eigenen Gerber Files erzeugen muss gelingt mir das

jedoch nicht und der Fertiger beschwertsich darüber und würde die Pads

mit bedrucken!!!

 

Gibt es eine Lösung den Bestückungsdruck sinnvoll zu maskieren, ohne die

ganzen Libs umzustellen?

 

--

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  • autodeskguest
    autodeskguest over 13 years ago in reply to autodeskguest

     

    Das bezog sich aber darauf wenn das Programmintern berechnet wird.

     

    Ja, aber das Endergebnis zählt. Und das Manipulieren sollte doch einfach

    einzubauen sein.

     

     

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  • autodeskguest
    autodeskguest over 13 years ago in reply to autodeskguest

    cschoenig schrieb:

    Ahhh!

    im command prompt die einfach die beiden Files aneinanderhängen!! Wenn das

    so einfach geht!

    Und es funktioniert - der Prevue zeigt es richtig an. Ich sollte mich wohl

    mal mit den Gerber Files auseinander setzen. Cool, dass man einfsch den

    einen vom anderen subtrahieren oder addieren kann, indem man sie

    aneinanderhängt.

     

    Ja, aber polarität musst du jeweils ändern.

    %LPD*% bedeutet Layer polarity DARK -> der Inhalt wird schwarz.

    %LPC*% bedeutet Layer polarity CLEAR -> der Inhalt wird durchsichtig,

    also gelöscht.

     

    Gruß

     

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  • autodeskguest
    autodeskguest over 13 years ago

    Markus Rudolf schrieb:

    Das lässt sich natürlich auch gut automatisieren.

     

    CadSoft sagt, das sei zuviel Aufwand image

     

    Das bezog sich aber darauf wenn das Programmintern berechnet wird.

     

    Aber es wäre bedeutet einfacher den CAM-Prozessor so zu ändern, dass

    dieser composite layer ausgeben kann.

     

    Gruß

     

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  • autodeskguest
    autodeskguest over 13 years ago in reply to autodeskguest

    Ahhh!

    im command prompt die einfach die beiden Files aneinanderhängen!! Wenn das

    so einfach geht!

    Und es funktioniert - der Prevue zeigt es richtig an. Ich sollte mich wohl

    mal mit den Gerber Files auseinander setzen. Cool, dass man einfsch den

    einen vom anderen subtrahieren oder addieren kann, indem man sie

    aneinanderhängt.

    Danke für die Hilfe!

    --

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  • autodeskguest
    autodeskguest over 13 years ago in reply to e14 Contributor

    Hallo,

     

    das hört sich doch ganz gut an. Da ich aber Anfänger mit Gerber bin habe

    ich das Problem es mit GC Prevue hinzubekommen.

    Layers kopieren und das Composite von einem zu erstellen geht. Aber wie

    Addiere ich die Layer nun?

    --

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  • autodeskguest
    autodeskguest over 13 years ago in reply to e14 Contributor

     

    Das lässt sich natürlich auch gut automatisieren.

     

    CadSoft sagt, das sei zuviel Aufwand image

     

    Danke für den Tipp, ich werde das mal ausprobieren.

     

    Markus

     

     

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  • e14 Contributor
    e14 Contributor over 13 years ago

    Hallo.

    cschoenig schrieb:

     

    Wenn ich nun meine eigenen Gerber Files erzeugen muss gelingt mir das

    jedoch nicht und der Fertiger beschwertsich darüber und würde die Pads

    mit bedrucken!!!

     

    Gibt es eine Lösung den Bestückungsdruck sinnvoll zu maskieren, ohne die

    ganzen Libs umzustellen?

     

    Hast du einen GerberViewer der composite Lagen darstellen kann? Wenn ja,

    dann kannst du das maskieren ganz einfach selber machen.

     

    Wenn du z.B. den Bestückungsdruck mit dem Lötstopp maskieren willst

    machst du folgendes mit den extended gerber files:

     

    COPY mask.gbr maskclear.gbr

     

    EDIT maskclear.gbr

     

    Suche: %LPD*%

    das steht in den ersten paar Zeilen.

     

    Ersetze: %LPD% durch %LPC%

    dann speichern.

     

    COPY silkscreen.gbr + maskclear.gbr -> newsilkscreen.gbr

     

    Fertig.

    Das lässt sich natürlich auch gut automatisieren.

     

    Gruß

     

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  • e14 Contributor
    e14 Contributor over 13 years ago in reply to e14 Contributor

    Am 19.02.2013 07:45, schrieb A. Zaffran:

    Warum ist eine umgebendes Rechteck größer als das Bauteil selbst?

     

    Moeglichkeit 1:

    Das Bauteil ist ein kleines SMD-Dings und soll VON HAND geloetet werden

    (das ist bei fast ALLEN unseren SMD-Bauteilen der Fall). Dazu MUESSEN

    die SMD-Anschluesse etwas ueber das Bauteil herausragen, um noch loeten

    zu koennen. Den Bestueckungsdruck AUF die SMDs zu drucken ist sinnlos,

    also muss er die SMDs EINSCHLIESSEN. Dadurch nimmt der Druck mehr Platz

    ein als das Bauteil selbst, und das muss auch so sein, wenn man

    ueberhaupt einen Bauteildruck haben moechte. Bild "smds.png": Oben der

    Toplayer mit "richtiger" Bauteilgroesse (alles OK), unten der

    zugehoerige Platinendruck (jeweils AUSSERHALB der BAUTEILE, was dazu

    fuehrt, dass bei dichter Bestueckung der Druck von Bauteil R1 die SMDs

    von R2 ueberlappen kann).

     

    Moeglichkeit 2:

    Der Platinendruck des Bauteils ist EXAKT so gross wie das Bauteil

    selbst, das Bauteil ist aber sehr gross und kragt ueber andere Bauteile

    herueber (wie z.B. ein Kuehlkoerper, der DIREKT auf der Platine nur

    wenig Platz einnimmt, aber in einer Hoehe von 3cm ploetzlich erheblich

    groesser wird, oder ein dicker liegender Elko, "unter" dessen weit von

    der Platine entfernten Rundungen sich noch weitere flache Bauteile

    befinden. Auch hier kann der Platinendruck des "erhabenen" Bauteils die

    SMDs oder Pads darunter liegender Bauteile ueberdecken. Bild "wired.png".

     

    Wie schon immer, mit ausmaskieren durch die Stopmaske.

     

    Ja eben. Das geht aber mit EAGLE nicht direkt, weil man dort den

    Platinendruck NICHT ausmaskieren kann. Der Platinenhersteller kann das

    aber sehr gut, und deshalb ist es sehr praktisch, wenn DER das macht.

     

    Beim erstellen des Package sollte der Anwender deshalb ja darauf

    achten, in wie weit es noch Sinn macht, Elemente im tPlace oder

    besser im tDocu zu zeichnen.

     

    Ja. Aber selbst wenn ein Bauteil ALLEIN sehr toll und schoen ist, kann

    es immer noch Probleme bei dichter Bestueckung geben (s.o.).

     

    Automatische Algorithmen? Sieht man ja was dabei raus kommt bei

    den Ziffern bezüglich der Stopmasken. :-\

     

    Wie bereits erwaehnt sind die Ziffern KEIN Problem, denn die KANN man ja

    bei EAGLE verschieben. Es geht hier darum, dass man bei EAGLE diverse

    Sachen NICHT verschieben kann, und bei denen ist es sehr praktisch, dass

    der Platinenhersteller die Maskierung uebernimmt.

     

    Kann aber vermieden werden, durch saubere Platzierung und

    Größeneinstellung der Texte.

     

    Nein, bei dichter Bestueckung koennen manchmal Ueberlappungen NICHT

    vermieden werden, ausser man erzeugt fuer genau dieses Projekt und genau

    diese Plazierung ein neues bauteil, aus dessen Platinendruck ein paar

    Sachen herausgenommen wurden.

     

    Wohlgemerkt:

      1. ALLES dem Platinenhersteller zu ueberlassen ist voelliger Unsinn,

         da kommt tatsaechlich nur Muell raus. Die Texte muessen natuerlich

         haendisch an vernuenftige Positionen geschoben werden.

      2. Den Platinenhersteller aber NICHTS machen zu lassen, weil man

         alles selbermachen moechte, ist aber ebenfalls nicht sinnvoll,

         weil EAGLE dazu keine einfachen Tools bietet, und das in ziemlich

         viel Arbeit ausarten wuerde.

     

    Andreas Weidner

     

     

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  • e14 Contributor
    e14 Contributor over 13 years ago in reply to e14 Contributor

    Am 18.02.2013 19:09, schrieb Andreas Weidner:

    Am 18.02.2013 09:05, schrieb A. Zaffran:

    Persönlich würde ich es nie einem LP-Hersteller überlassen, den

    Bestückungsdruck zu manipulieren. Der Layouter ist für das Endergebnis

    verantwortlich, und nur Er kann den Bestückungsdruck, vor allem die

    Positionen von Name und Value bestimmen, ebenso den "Druck" der

    Bauteile, bzw. was davon überhaupt noch bedruckt werden kann.

     

    NEIN. Dies ist mit EAGLE ganz und gar UNMOEGLICH! EAGLE erlaubt es nur,

    "Attributtexte" (wie. z.B. NAME und VALUE) zu verschieben, alles andere

    laesst sich GAR NICHT verschieben. Bei dichter Bestueckung, wenn z.B. um

    ein Bauteil herum ein umgebendes Rechteck gezeichnet wird, kann es sehr

    leicht passieren, dass diese Umrisslinie ueber einem anderen Pad oder

    SMD liegt.

     

    Warum ist eine umgebendes Rechteck größer als das Bauteil selbst?

     

     

    > Hier MOECHTE der Layouter zwar die Linie entfernen, das ist

    aber mit EAGLE gar nicht moeglich! Das MUSS also vom Platinenhersteller

    gemacht werden.

     

    Angehaengte Graphik zeigt das Problem mit bedrahteter Bestueckung: Alle

    TEXTE sind wunderschoen aus dem Weg plaziert, aber ist gibt trotzdem

    noch Probleme (mit D1 und N3), die NUR der Platinenhersteller beseitigen

    kann.

     

    Wie schon immer, mit ausmaskieren durch die Stopmaske.

     

     

    Und selbst WENN es in EAGLE eine Moeglichkeit gaebe, die Linien alle aus

    dem Weg zu raeumen, waere das ja eine Sisyphosarbeit, die STUNDEN dauert

    und voellig sinnlos ist.

     

    Beim erstellen des Package sollte der Anwender deshalb ja darauf

    achten, in wie weit es noch Sinn macht, Elemente im tPlace oder

    besser im tDocu zu zeichnen.

     

     

    > Sowas ueberlaesst man VIEL BESSER automatischen

    Algorithmen, sonst wird man ja komplett wahnsinnig!

     

    Automatische Algorithmen? Sieht man ja was dabei raus kommt bei

    den Ziffern bezüglich der Stopmasken. :-\

     

     

    Andreas Weidner

     

    PS (ehe jemand sich beschwert): Die Graphik zeigt ein Projekt mit meinen

    ALTEN Bibliotheken, und in denen gibt es sogar noch Ueberlappungen

    INNERHALB eines Bauteils, was natuerlich Mist ist. In meinen NEUEN

    Bibliotheken tauchen diese Probleme nicht mehr auf - aber D1 und N3

    erzeugen IMMER Ueberlappungen...

     

    Kann aber vermieden werden, durch saubere Platzierung und

    Größeneinstellung der Texte.

     

     

    Mit freundlichen Grüßen / Best regards

     

    Alfred Zaffran

    --

    ______________________________________________________________

    Alfred Zaffran              Support

    CadSoft Computer GmbH       Hotline:   08635-698930

    Pleidolfweg 15              FAX:       08635-698940

    84568 Pleiskirchen          eMail: <alf@cadsoft.de>

                                 Web:   <www.cadsoft.de>

    Registergericht: Amtsgericht Traunstein HRB 5573

    Geschäftsführer: Thomas Liratsch

    ______________________________________________________________

     

    EAGLE V6.3 availabe now!

     

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  • e14 Contributor
    e14 Contributor over 13 years ago in reply to e14 Contributor

    Der Gast schrieb:

     

    Am 18.02.2013 09:05, schrieb A. Zaffran:

    Persönlich würde ich es nie einem LP-Hersteller überlassen, den

    Bestückungsdruck zu manipulieren. Der Layouter ist für das Endergebnis

    verantwortlich, und nur Er kann den Bestückungsdruck, vor allem die

    Positionen von Name und Value bestimmen, ebenso den "Druck" der

    Bauteile, bzw. was davon überhaupt noch bedruckt werden kann.

     

    NEIN. Dies ist mit EAGLE ganz und gar UNMOEGLICH! EAGLE erlaubt es nur,

    "Attributtexte" (wie. z.B. NAME und VALUE) zu verschieben, alles andere

    laesst sich GAR NICHT verschieben. Bei dichter Bestueckung, wenn z.B. um

    ein Bauteil herum ein umgebendes Rechteck gezeichnet wird, kann es sehr

    leicht passieren, dass diese Umrisslinie ueber einem anderen Pad oder

    SMD liegt. Hier MOECHTE der Layouter zwar die Linie entfernen, das ist

    aber mit EAGLE gar nicht moeglich! Das MUSS also vom Platinenhersteller

    gemacht werden.

     

    Ich verwende hierfür diverse ULPs, welche mir alles im Layer X gezeichnete in einen separaten Layer im Board kopiert. In diesem Layer kann ich dann den Bestückungsdruck mühelos bearbeiten. Und kann auch nur empfehlen, das auch so zu machen, wenn man eine sorgfältig beschriftete Platine erhalten möchte.

    (Das einzige Problem besteht dann bei der Abgabe der Eagle Datei, dem LP Hersteller zu verklickern, den richtigen Layer für den Druck zu verwenden!)

     

    Der tPlace/bPlace Layer eignet sich bei den meisten Bibliotheks-Bauteilen ohnehin nicht für den Druck, weil dort meist auch Dokumentation untergebracht ist. Nicht umsonst meckert der Eagle-DRC, wenn sich tPlace/bPlace mit tStop/bStop Elementen überlagern.

     

    Für das schnelle Prototyping sollte der LP Hersteller diese Aufgabe allerdings selbst übernehmen, und für den LP Designer kommt es dann ggf. nicht drauf an, was noch zu sehen ist. Wenn man das Ergebnis selbst bestimmen möchte -> Selber machen!

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